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Zerstörte Hoffnung

In dieser Woche kam ein bisschen Hoffnung auf. Die Steuerschätzer verkündeten, dass der Staat im kommenden Jahr 61 Milliarden Euro Mehreinnahmen zu erwarten habe. Wenn man aber die Reaktionen der Kommunen auf diese Nachricht angeschaut hat, dann kann einem nur Angst und Bange werden. Städtetagspräsidentin Petra Roth rechnet in diesem Jahr trotz allem mit einem zweistelligen Milliardendefizit für die Kommunen: „Das ist höher als in der bisher schlimmsten kommunalen Finanzkrise 2003, in der das Minus zwischen Einnahmen und Ausgaben bei 8,4 Milliarden Euro lag. Grund sind vor allem die Sozialausgaben, die deutlich schneller steigen, als sich die Einnahmen erholen können.“

Wenn bei der Neuordnung der Kommunalfinanzen nicht schlecht eine tragfähige Lösung gefunden wird, der Entlastung bringt, dann dürfte es für öffentliche Kultureinrichtungen in den nächsten Jahren äußerst hart werden. Der Spardruck wird weiter steigen und die Mühen, sich dagegen zu wehren und wichtige Kultureinrichtungen zu erhalten, wird immer mehr Kraft kosten.

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Wann geht denn der Herr Peymann?

Immer wieder hatte er mit Abschied gedroht, nun ist klar, er bleibt wieder einmal länger. Claus Peymann (73) hat sich selbst seinen Vertrag als Intendant des Berliner Ensembles verlängert – bis 2014. Dabei hätte das BE längst einen Stabwechsel verdient. Herr Peymann, wann räumen Sie endlich Ihr Büro? Das Motto für Ihre Nachfolge haben sie ja bereits selbst vorgegeben: „Das BE soll leben!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Trier spart sich die Antikenfestspiele

Die Antikenfestspiele in Trier sollen nicht fortgeführt werden. Als Grund gibt die Stadt geringe Besucherzahlen und ein finanzielles Defizit an. Das Risiko, mit den Festspielen ein weiteres „finanzielles Desaster“ zu erleiden, sei zu hoch, sagt der Trier Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).   „Die  Festspiele sind in der Stadt und der Region nicht angenommen worden“, sagt er. Die Festspiele in Trier sollten Theater in antiken Stätten erlebbar machen und waren 1998 ins Leben gerufen worden. Christian Quadflieg und Hanna Schygulla spielten unter anderem dort.

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