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Zerstörte Hoffnung

In dieser Woche kam ein bisschen Hoffnung auf. Die Steuerschätzer verkündeten, dass der Staat im kommenden Jahr 61 Milliarden Euro Mehreinnahmen zu erwarten habe. Wenn man aber die Reaktionen der Kommunen auf diese Nachricht angeschaut hat, dann kann einem nur Angst und Bange werden. Städtetagspräsidentin Petra Roth rechnet in diesem Jahr trotz allem mit einem zweistelligen Milliardendefizit für die Kommunen: „Das ist höher als in der bisher schlimmsten kommunalen Finanzkrise 2003, in der das Minus zwischen Einnahmen und Ausgaben bei 8,4 Milliarden Euro lag. Grund sind vor allem die Sozialausgaben, die deutlich schneller steigen, als sich die Einnahmen erholen können.“

Wenn bei der Neuordnung der Kommunalfinanzen nicht schlecht eine tragfähige Lösung gefunden wird, der Entlastung bringt, dann dürfte es für öffentliche Kultureinrichtungen in den nächsten Jahren äußerst hart werden. Der Spardruck wird weiter steigen und die Mühen, sich dagegen zu wehren und wichtige Kultureinrichtungen zu erhalten, wird immer mehr Kraft kosten.

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