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Syberberg-Installation in Berlin

Eine Ausstellung im Filmmuseum in Berlin zeigt eine Arbeit des Regisseurs Hans Jürgen Syberberg. Unter dem Titel „Das Nossendorf-Projekt“ sind Filmausschnitte mit den Nossendorf-Passagen aus Syberbergs Filmen „Die Nacht“ (1985) und „Ein Traum, was sonst?“ (1994) mit den Monologen der Schauspielerin Edith Clever zu sehen. Nossendorf ist Syberbergs Geburtsort in Vorpommern. Vor einigen Jahren kehrte er dorthin zurück, um das elterliche Anwesen zu restaurieren. Dabei setzt er sich mit der Geschichte des Ortes und der Frage nach der eigenen Identität auseinander. „Mit einer Kamera durchstreift Syberberg nach über 50 Jahren wieder das elterliche Anwesen, dokumentiert die Spuren der Zeit und den Vandalismus der vergangenen Jahre. Im Wissen darum, dass eine Rekonstruktion immer nur eine Transformation sein kann, arbeitet er seither an der Neubestimmung seines Geburtshauses. Vier Webcams und ein Online-Tagebuch dokumentieren den täglichen Fortschritt“, schreibt das Filmmuseum.  Die Ausstellung läuft noch bis zum 8. Dezember.

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