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Imageschaden für das Mainzer Staatstheater

Eine ehemalige Personalbuchhalterin des Mainzer Staatstheaters hat Geld veruntreut. Daraus ist dem Theater ein Schaden von insgesamt über eine Millionen Euro entstanden, wie die Allgemeine Zeitung in Mainz berichtet. Die Frau soll über zehn Jahre lang Stammdaten ausgeschiedener Mitarbeiter so manipuliert haben, dass sie kleinere  Beträge auf 18 Konten buchen konnte, ohne dass dies in der Buchhaltung weiter aufgefallen war. Aufgeflogen war die Veruntreuung erst, als die Frau Theater-Geld auf ihr eigenes Giro-Konto überwiesen hatte. Sie genoss als jahrelange Mitarbeiterin einen tadellosen Ruf am Theater und war für ihre Fachkenntnis geschätzt, schreibt die Zeitung weiter. Das Staatstheater hat auf die Veruntreuung reagiert und eine neue Controlling-Stelle eingrichtet. Die stichprobenartigen Prüfungen kosten allerdings zusätzliches Geld. Nach den bisherigen Erfahrungen scheint dies aber gut angelegt zu sein. In der Vergangenheit musste das Haus immer wieder Einsparungen verkraften. Umso ärgerlicher erscheint daher der Schaden. Wie hoch die Summe ist, auf der das Theater am Ende wirklich sitzen bleibt, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass Kritiker dies zum Anlass nehmen dürften, die Einrichtung weiter in Frage zu stellen.

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