Abseits der Kultur

Das Chaos und der Schnee

Derzeit ist im Zusammenhang mit den aktuellen Schneefällen in den Medien häufig von „Chaos“ die Rede. Mich hat vor ein paar Tagen ein Kollege angesprochen und gesagt, er finde, in dieser Richtung werde maßlos übertrieben. Wenn es einfach mal schneie, würde dies umgehend dramatisiert: Der härteste Winter, die schlimmsten Minustemperaturen, die brutalste Eiszeit. Dabei waren andere Winter auch hart, wie dieser Tagesschau-Beitrag von Ende Dezember 1978 zeigt.  (via dpa und Twitter, danke)

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Ein Gedanke zu “Das Chaos und der Schnee

  1. So funktioniert leider das Geschäft der Alarmisten: Alles ist immer am Schlimmsten, am Größten und Teuersten, alles ist immer entweder genial oder schwachsinnig. Ausgewogener, reflektierender Journalismus ist halt so langweilig, dass er sich nicht nur nicht verkauft, sondern auch niemanden hinterm Ofen hervorlockt.
    Deswegen: Macht PR! ;-))

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