Internet, Medien

Klickvieh einzusammeln macht nicht glücklich

Sascha Lobo kritisiert in seinem Beitrag für spon die Entwicklung der Nachrichtenpräsentation im Netz. Die Analyse ist nicht neu. Um Aufmerksamkeit zu erlangen tendieren kostenlose Nachrichtenseiten im Netz dazu, gewöhnliche Dinge spektakulärer erscheinen zu lassen, als sie es tatsächlich sind.
Spiegel Online ist dafür leider ein gutes Beispiel. Häufig werden dort harmlose Sachverhalte dramatisch angeteasert. Um mich zu informieren, benutze ich die Seite deshalb kaum noch.  Die Konsequenz dürfte sein, dass alle Nutzer, die diese Inszenierung durchschauen, sich vermehrt abwenden. Lobo schreibt, dass die Mediendroge des Spektakulären immer weniger wirke, je aufgeklärter und versierter die Nutzer würden. Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt deshalb eine Nachfrage nach seriöseren Präsentationsformen. Die Frage ist aber, ob es auch einen ökonomischen Markt für solche Angebote im Internet gibt.  Bis jetzt ist das für mich leider nicht zu erkennen.

Die Vielzahl und Vielfalt der Informationen im Netz ist zunächst einmal genial. Die Herausforderung für jeden Netzbewohner ist es, diese Flut an Informationen sinnvoll nach den eigenen Bedürfnissen zu ordnen. Twitter, Facebook und Co. oder etwa paperli sind Werkzeuge dafür. Ich hoffe aber, in Zukunft wird es noch wesentlich bessere Möglichkeiten dafür geben.

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