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Das BE rezipiert das Buch „Kulturinfarkt“ völlig unzutreffend:

„Theaterregisseur und Intendant des Berliner Ensembles Claus Peymann fordert eine Verdopplung der Kulturausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden.

Was ist die Kultur uns (noch) wert? Theater werden geschlossen, der Etat für Museen und andere Kultureinrichtungen gekürzt. Seit Jahren erlebt man vielerorts drastische Sparmaßnahmen. Vier sogenannte „Kulturexperten“ stellen in ihrem kürzlich erschienenen Buch „Kulturinfarkt“ die These auf, die Kultursubventionen könnten halbiert werden. Der Grund: Viele Kultureinrichtungen seien einfach nicht marktwirtschaftlich genug ausgerichtet. Claus Peymann fordert dagegen die Verdopplung der Kulturausgaben.“

Die These des Buchs ist nicht die Forderung nach einer Halbierung der Kultursubventionen. Das Buch beschreibt Strukturprobleme der gegenwärtigen Kulturpolitik und legt den Finger in viele Wunden. Auch eine Förderung nach marktwirtschaftlichererAusrichtung der Kultureinrichtungen lässt sich so pauschal gar nicht herauslesen.

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Theater

Das Berliner Ensemble mit Peymann kennt keinen „Kulturinfarkt“

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